Matchbericht volleyliebefeld vs. VBC Lyss - St├╝rmisch war nicht nur das Wetter

Nach einem strengen, aber spannenden Match letzten Samstag waren wir voller Motivation f├╝r unseren ersten Ausw├Ąrtsmatch.
P├╝nktlich ( naja fast alle, manche k├Ąmpften anscheinend noch mit ihren Veloschl├Âssern..) starteten wir die Reise ins bernische Liebefeld.
Zum Gl├╝ck haben wir alle vorher gen├╝gend gegessen, denn unterwegs fegten und Sturmb├Âen fast weg. Doch dank routinierten Autofahrer ( ich weiss, Eigenlob stinkt, aber es t├Ânt so gut ;-P ) kamen wir doch noch heil ans Ziel.
Leider bleiben wir auch nicht verschont vom Krankheits- und Verletzungspech. So waren wir mit 7 Spielerinnen, 2 Livetickern und 1 Coach am Start.

Der erste Satz verlief ganz nach unseren Vorstellungen und wir waren bald schon in F├╝hrung. Trotz einigen Zwischentiefs konnten wir den Satz mit 25:20 f├╝r uns entscheiden.
Im zweiten Satz spielte Liebefeld sicherer und wir machten sehr viele Eigenfehler. Es kam wie es kommen musste und wir verloren diesen Satz mit 25:17.
Nass war nun nicht mehr nur unser einziger, verregneter Zuschauer, sondern auch wir schwitzten B├Ąche. Doch lange konnten wir nicht verschnaufen, der dritte Satz begann.
Leider war es nun nicht mehr nur draussen st├╝rmisch, sondern auch wir hatten auf dem Feld einen Sturm. Wir machten ( zu ) viele Eigenfehler, die Abnahmen waren zu ungenau und im Angriff schien es, als wollten wir den Ball m├Âglichst schnell loswerden. So entstand im Sturm bei uns wie draussen ein Gewitter und wir verloren den dritten Satz deutlich mit 25:14.
Jetzt hiess es k├Ąmpfen, egal wie st├╝rmisch es war. Doch der Start des vierten Satzes verhiess nichts Gutes. Nach kurzer Zeit waren wir bereits 8:1 im R├╝ckstand. Nach einem Timeout nahmen wir noch einmal all unsere Kraft zusammen. Wir blockten, griffen an und verteidigten wie wir nur konnten. Und es schien zu funktionieren. Wir schafften es, diesen R├╝ckstand aufzuholen, nein sogar zu ├╝berholen und die F├╝hrung zu ├╝bernehmen.
Von da an war es ein Kopf an Kopf Rennen, wer nun schneller im Trockenen ist.
Leider behielt am Schluss ganz knapp Liebefeld die Nerven und wir verloren den vierten Satz mit ganz knappen 24:26.

Schade, es hat auch heute wieder knapp nicht gereicht. Trotzdem hatten wir ein paar sehr gute Spielsequenzen, was uns die Hoffnung nicht aufgeben l├Ąsst.
Das Wetter draussen hatte sich mittlerweile etwas beruhigt, was sich auch auf unsere Gem├╝ter ├╝bertrug. Und so fuhren wir m├╝de, aber sicher nach Hause.
N├Ąchstes Mal holen wir die Punkte, wir glauben an uns!!
FORTUNA!!

Autor: Stefanie Sahli
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