Matchbericht TV Länggasse Bern vs. VBC Lyss - Enttäuschung...

Nach einem erfolgreichen Spiel von letzter Woche wollten wir diesen Erfolg heute weiterführen. Zudem war es ein wichtiges Spiel für uns. Nein, es ging knapp ( sarkastisch ) nicht um den Kampf der Tabellenführung ( nun ja, wenn man die Tabelle rückwärts lesen würde wären wir gar nicht so schlecht ). Sondern heute hatten wir die Direktbegegnung mit einem Gegner, der genau so viele Spiele und Punkte wie wir hatte. Mit einem Sieg heute könnten wir endlich einen Platz gutmachen.
Nun ja, hört sich nicht schlecht an, aber muss zuerst noch umgesetzt werden. Nur so viel: Wir haben geschlagen. Leider nicht den Gegner, sondern uns selbst.
Der erste Satz begann eigentlich ganz gut. Doch bereits hier zeichneten sich Fehler ab. Zwar punkteten wir uns immer wieder in Führung. Sobald wir aber "genügend" Punkte erreicht hatten liessen wir nach, bis die Berner uns wieder eingeholt hatten. Trotzdem konnten wir den ersten Satz für uns entscheiden mit 25:19.
Seitenwechsel. Bereits nach den ersten Bällen schien es, als hätten wir nur physisch die Seiten gewechselt und all unser Können und Wollen auf der anderen Seite gelassen. Nichts schien zu funktionieren. So ging es nicht lange und wir waren bereits mehr als 10 Punkte im Rückstand. Als der Spielstand bei den Bernern über 20 rutschte schien es, als wurde uns bewusst, dass wir JETZT Punkten mussten. Wir hatten Glück und konnten uns wieder etwas sammeln und fanden in Spiel zurück. Dies schienen auch unsere Gegner zu merken und machten vermehrt Fehler. Leider waren die Nerven der Berner am Ende doch stärker ( oder unser Rückstand zu gross ) und wir mussten uns mit 17:25 geschlagen geben.
Wir machten es uns selbst extrem schwer. Der dritte Satz verlief ähnlich wie der Erste. Zwar schafften wir es immer wieder zu Punkten, allerdings nicht immer zu unseren Gunsten. Trotz der anfänglichen Führung, machten wir viel zu viele Eigenfehler und so gewannen die Berner auch diesen Satz mit 25:20.
Der vierte Satz begann eigentlich ähnlich wie die letzten. Wir spielten und punkteten uns in Führung. Zwar waren viele Punkte mehr Glück als Verstand, aber egal, wir nahmen alles, was zu unseren Gunsten war. Als die Anzeigetafel für uns über die 20 rutschte schien es, als hätten wir uns bereits auf der sicheren Seite gesehen. Doch leider zu früh gefreut, denn von jetzt an funktionierte nichts mehr. Ich weiss nicht, was wir gespielt haben, auf jeden Fall hatte dies nichts mehr mit Volleyball zu tun. So kam es, wie es kommen musste und wir schlugen uns selbst und verloren den Satz und das Spiel mit 23:25.
Enttäuscht verliessen wir das Spielfeld. Ich weiss nicht, was frustrierender ist, die Direktbegegnung und somit wichtige Punkte zu verlieren oder die Art wie wir heute verloren haben.

Fortuna!

Autor: Stefanie Sahli
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