Matchbericht VBC Lyss vs. VBC Grosshoechstetten - Das Glas nun halb voll oder halb leer?

Endlich war es wieder soweit. Ein neuer Super- Samstag stand an. Während eine Spielerin ( Name der Reaktion bekannt ) sich in der Liste verlesen hatte und mit dem Tabellenletzter als Gegner rechnete, machten sich die restlichen Spielerinnen auf den Tabellenerster bereit.
Bereits beim Einspielen wurde uns wieder bewusst, wieso Grossh√∂chstetten die Tabelle anf√ľhrte. Ein Knaller nach dem anderen, pr√§zise und platziert. Zum Gl√ľck hatte das Spiel noch nicht begonnen.

Als es dann endlich losging, schien es, als stände eine komplett andere Mannschaft auf dem Feld. Kein Smash, eher ungenaue Abnahmen.... Schon bald zogen wir davon und liessen unseren Gegnern keine Chance. Zwar konnten Sie auch einige Punkte verwerten, aber schlussendlich schafften wir es, den Satz mit 25:17 zu gewinnen.
Auch im zweiten Satz war noch nichts von der erstplatzierten Mannschaft zu merken. So konnten wir mit der gleichen Aufstellung auch den zweiten Satz mit 25:15 klar f√ľr uns entscheiden.
Weil es so gut lief, √§nderten wir auch im dritten Satz nichts, die gleichen Sechs im Feld, die restlichen Spielerinnen zum Anfeuern, was wir nun relativ gut beherrschten. Mittlerweile hatte sich auch unsere Zuschauerbank gut gef√ľllt. So nahe waren wir einem Sieg schon lange nicht mehr und wir wollten auch diesen Satz unbedingt nach Hause holen.
Leider hatten wir von Anfang an M√ľhe ins Spiel zu kommen. Wir machten einen Fehler nach dem anderen. Dies n√ľtzte unser Gegner gnadenlos aus und brachte sich mit jedem Punkt etwas mehr in Stimmung. Trotz fleissigem Auswechseln und Timeouts konnten wir uns nicht mehr fangen und verloren mit 18:25.
Jetzt war nat√ľrlich der Kampfgeist von Grossh√∂chstetten geweckt und sie begannen so zu spielen, wie man es f√ľr einen Erstplatzierten auch erwartete. Und uns gelang nun nichts mehr. Besonders eine der Gegnerinnen hatte ein Anspiel, welche es uns praktisch unm√∂glich machte, √ľberhaupt ein paar Punkte zu machen. Eine unserer Spielerinnen ( auch hier ist der Name der Redaktion bekannt ) schaffte es sogar, den Ball oben an der Decke zu platzieren. Ein neuer Matchball musste her. Leider half uns dies alles nichts und wir verloren ziemlich deutlich mit 10:25.
Frustration machte sich langsam breit, aber wir durften uns jetzt nicht h√§ngen lassen und mussten all unsere Kr√§fte noch einmal sammeln, schliesslich ging es um f√ľr uns wertvolle 3 Punkte. Leider begann dieser Satz mit dem Anspiel der bereits oben genannten Spielerin, was uns auch dieses Mal wertvolle Punkte kostete. Aber wir schafften es immer wieder, etwas aufzuholen und k√§mpften um jedes Punkt.
Nach dem Seitenwechsel bei 8 Punkten ( leider zu Gunsten unserer Gegner ) ging es weiter mit dem Kampf um den Sieg. Leider hatte die Schreiberin ( Ich ) einen kleinen Schwächeanfall und musste ausgewechselt werden. Daher kann ich leider nicht genau sagen, wie das Spiel schlussendlich noch verlief. Aus sicheren Quellen ( nein nicht Wikipedia ) weiss ich aber, dass noch um jeden Punkt gekämpft wurde. Leider verloren wir am Ende mit knappen 11:15.

Nun haben wir zwei M√∂glichkeiten: Wir sehen das Glas halb leer und √§rgern uns, dass wir ein Spiel, bei dem wir so klar in F√ľhrung waren doch noch verloren haben. Oder aber wir sehen das Glas halb voll und freuen uns, wenigstens einen Punkt gemacht zu haben und dies gegen den Erstplatzierten.
Ich bin f√ľr das Zweite, denn es zeigt uns, dass wir es schaffen k√∂nnen, egal auf welchem Platz unser Gegner ist!

Fortuna!



Autor: Stefanie Sahli
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