Matchbericht VBC Muenchenbuchsee vs. VBC Lyss - Schweiss, Heiserkeit und ein Punkt

Langsam ist das Saisonende in Sicht und tabellenm├Ąssig sieht es f├╝r uns nicht so gut aus. Daher wussten wir, dass nun jeder Match wichtig ist, jeder Punkt f├╝r uns entscheidend sein kann.
So ging es uns am "Tag der Verliebten" ins benachbarte M├╝nchenbuchsee. Nach anf├Ąnglichem angek├╝ndigtem Spielermangel konnten wir schlussendlich doch noch mit 10 Spielerinnen antreten.
Wir trafen auf M├╝nchenbuchsee, welche mit uns den zweiten Platz belegten ( ok die einen von vorne, die anderen von hinten ).

Bereits das Einspielen gestaltete sich als schwierig. Dies aber aufgrund eines noch laufenden Matchs in der anderen Halle. Die Fans unterst├╝tzen ihre Mannschaften so laut, dass man das eigene Wort nicht mehr verstand, geschweige jenes der Anderen.
Zum Gl├╝ck waren die beiden anderen Teams fertig, als wir mit unserem Spiel begannen.

Wir starteten gut in den ersten Satz, hatten pr├Ązise Abnahmen und konnten gut punkten. Aber auch Buchsi war bereit zum Punkten. Es war ein sehr spannendes und ausgeglichenes Spiel. Keiner schenkten dem Anderen die Punkte. Bis am Schluss konnte man nie sagen, dass eine Mannschaft dominierte. So stand es am Schluss knapp 25:20 f├╝r uns.
Der zweite Satz ging gleich weiter, wie der Erste. Zwar gingen unsere Nachbarn immer etwas in F├╝hrung, aber wir schafften es jedes Mal wieder aufzuholen und so war es auch im zweiten Satz wieder ein Kopf an Kopf Rennen, wir g├Ânnten uns keine Punkte. Leider mussten wir diesen Satz mit 18:25 an M├╝nchenbuchsee abgeben.

Eigentlich h├Ątte ich jeweils die Texte der beiden ersten S├Ątze kopieren k├Ânnen, denn auch im dritten Satz passierte eigentlich nichts "Spezielles". Wir spielten gut, hatten pr├Ązise Abnahmen und konnten gut punkten. Und wir k├Ąmpften. Ich glaube, wir sind Spezialisten f├╝r lange B├Ąlle, denn in dieser Saison hatten wir zum Teil Ballwechsel, die beinahe rekordverd├Ąchtig waren. Aber wir k├Ąmpften um jeden Ball, gaben erst auf, als der Ball auch wirklich am Boden war und der Schiri gepfiffen hatte. Und so konnten wir diesen Satz mit 25:19 wieder gewinnen.
Die Zuschauer, welche vorher das Spiel in der anderen Halle verfolgt hatten, hatten nun Platz gewechselt und verfolgten unser Spiel. Dementsprechend feuerten sie nat├╝rlich unsere Gegner an in einer enormen Lautst├Ąrke. Da wir aber mittlerweile auch in Singen ganz ge├╝bt sind, schafften wir es relativ gut, die Stimmung auch auf unserer Seite zu pushen. Leider hatten wir in der Mitte des vierten Satzes einen Durchh├Ąnger, was M├╝nchenbuchsee knallhart ausnutzte. Zwar schafften wir es immer wieder, uns etwas zu fangen, jedoch zu sp├Ąt. So mussten wir diesen Satz mit 15:25 abgeben.

Jetzt hiess es noch einmal k├Ąmpfen. Leider begann der f├╝nfte Satz nicht optimal. Den ersten Service konnten wir nicht abnehmen, die zweite Abnahme kam zu ungenau, den dritten Ball schlugen wir ins Aus. Zum Gl├╝ck reagierte Chrigu sofort und nahm ein TimeOut. Denn wir konnten uns noch einmal konzentrieren, runterfahren und mit neuer Energie starten. Und auch im f├╝nften Satz war es ein K├Ąmpfen um jeden Punkt. Leider war M├╝nchenbuchsee uns etwas ├╝berlegen in diesem Satz und f├╝hrte mit mehr als drei Punkte. Als sie die zehn Punkte erreichten wurde es noch einmal spannend. Wir schafften es aufzuholen und das Spiel wurde so spannend, es brauchte viel M├╝he, die Nerven im Griff zu halten, auf oder neben dem Spielfeld. Kurz vor Ende verletzte sich leider noch eine der gegnerischen Spielerinnen. Wir w├╝nschen ihr auf diesem Weg eine gute und schnelle Genesung.
Leider behielten unsere Gegner am Schluss die besseren Nerven und so mussten wir uns am Ende mit 12:15 geschlafen geben.

Es ist schade, dass wir es nicht geschafft haben, die drei Punkte zu holen. Nichts desto trotz konnte man bis zum letzten Punkt nie sagen, dass eine Mannschaft der Anderen ├╝berlegen war. Es war ein gutes Spiel, wir haben gek├Ąmpft, geschwitzt, gefeiert und gelitten.
Und wieder einmal mehr, haben wir gezeigt, dass wir durchaus mit den "besten" Mannschaften mithalten k├Ânnen. Zwar konnten wir die drei Punkte nicht nach Hause holen, aber wir haben einen Punkt und dieser ist genau so wichtig, denn wir Chrigu gesagt hat: Wir haben nicht drei Punkte verloren, wir haben einen Punkt gewonnen!

Weiter so, wir werden es schaffen!
Fortuna


Autor: Stefanie Sahli
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