Mittwoch, 14. Januar 2026

Matchbericht VBC Lyss Damen 1 vs. VBC Aeschi - Ein sinnbildlicher Ausflug in den Europapark

Ein sinnbildlicher Ausflug in den Europapark
Ein sinnbildlicher Ausflug in den Europapark
Noch bevor der erste Ball im Spiel war, lag die Spannung in der Luft wie vor dem Einstieg in die Silver Star: Vorfreude, leichtes Kribbeln im Bauch und die Gewissheit, dass diese Fahrt viele Höhen, Tiefen und Loopings bereithalten wĂŒrde. Die Halle war wie ein Europa-Park voller Erwartungen – und wir standen am Einstiegsgate, bereit fĂŒr unsere eigene Achterbahnfahrt.

Der erste Satz fĂŒhlte sich an wie eine gemĂ€chliche Runde auf der Panoramabahn: langsam, vorsichtig, ohne Tempo. Die Beine waren schwer wie die Wagen des Alpenexpress und viele Aktionen wollten noch nicht gelingen, so wie beim Abenteuer Atlantis. Man trifft die blauen LĂ€mpchen, aber die punktebringenden roten LĂ€mpchen verfehlten wir noch. Wir spielten zwar auf Augenhöhe, aber deutlich unter unserem gewohnten Können.
Trotzdem sammelten wir Punkte wie kleine Kurven auf der Euromir, holprig aber die nĂ€chste Kurve im Blick, bauten phasenweise einen leichten Vorsprung auf, der jedoch so schnell wieder verschwand wie eine kurze Verzögerung im Fahrbetrieb: "Liebe GĂ€ste, bitte entschuldigen Sie die kurze Verzögerung. In wenigen Minuten geht es weiter, der Betrieb wird bald wieder aufgenommen. Vielen Dank fĂŒr Ihr VerstĂ€ndnis."
In der Schlussphase fanden wir dann noch den kleinen Spurt, wie beim First drop der Arthur und sicherten uns den Satz schlussendlich mit 25:21.

Der zweite Durchgang begann wie ein Raketenstart der Blue Fire: schnell, explosiv und mit klarer Richtung. Wir punkteten von Beginn an, spielten das Spiel nach unseren Regeln und bauten den Vorsprung wie die Auffahrt der Silver Star aus. WĂ€hrend die GĂ€ste erst am einsteigen waren, befanden wir uns kurz vor der Kuppel, kurz vor der rasanten Fahrt.
Statt einem Höhenflug verloren wir dann allerdings durch Unkonzentriertheiten fast den gesamten Vorsprung. So als ob auf dem Fjord Rafting jemand den Wasser-Spritzer aktiviert hat und du zusÀtzlich von oben kalt geduscht wirst.
Doch wir fanden immer wieder den richtigen Rhythmus, bretterten noch einmal wie bei der Wodan durch die Schienen und entschieden auch diesen Satz mit 25:20 fĂŒr uns.

Der dritte Satz starteten wir dann wie bei der Voltron. Direkt rasant und in voller Geschwindigkeit nach oben. Aeschi geriet durch Aufstellungsprobleme ins Wanken – wie die Kurven beim Matterhornblitz, hart und unkontrolliert – und wir nutzten diese Gelegenheit, um davonzuziehen.
Wir preschten ĂŒber die Bahn der Punkte, drehten enge Kurven und machten uns parat fĂŒr das Siegerfoto und brachten schliesslich den Satz souverĂ€n mit 25:11 ins Ziel.

Mit dem Schlusspfiff fĂŒhlte es sich an, als wĂŒrden sich die Tore des Europaparks langsam schliessen. Hinter uns liegt ein Spiel voller Adrenalin, Hoffnung, Nervenkitzel und Emotionen – mit Höhen, die uns jubeln liessen, und Momenten, die den Atem stocken liessen. Wie nach der letzten Achterbahnfahrt sind wir erschöpft, aber glĂŒcklich, den Sieg in der Tasche zu haben.


Autor: Steffi

Match Resultat

3

:
0


25:21; 25:20; 25:11

Impressionen

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