Matchbericht VBC Lyss vs. VBC Subingen - geh├Ârig ins Schwitzen gekommen

Vor dem ersten Spiel der neuen Saison waren wir alle ein bisschen nerv├Âs. Nach den Abg├Ąngen von routinierten Spielern war unklar, wie die jungen Spieler mit der gr├Âsseren Verantwortung auf dem Spielfeld umgehen k├Ânnen. Zudem wurden wir in eine Solothurn-lastige Gruppe eingeteilt und wir kennen nur wenige Gegner. Zu Gast war der VBC Subingen und es marschierten junge sportliche Herren in die Halle. Beim Einspielen und Eischlagen stellten wir fest, dass sie wohl nicht die h├Ąrtesten Angriffe schlagen werden. Daf├╝r waren sie unheimlich flink auf den Beinen und retteten sehr viele B├Ąlle, welche andere Teams "abgeschrieben" h├Ątten. So kam es zur kuriosen Szene, dass sich unser Spieler schon abgedreht hatte um den Service auszuf├╝hren, der Ball von Subingen jedoch noch gerettet wurde und neben dem "Abdreher" auf dem Boden landete. Dieser Punkt brachte dem Gastteam eine 19-23 F├╝hrung, jedoch war es auch eine Arte Weckruf f├╝r uns. Mit der Taktik "Risiko minimieren und Eigenfehler vermeiden" warteten wir geduldig auf Fehler von Subingen. So konnten wir Punkt f├╝r Punkt aufholen und den euphorisch umjubelten Satzgewinn mit 25-23 feiern.

Leider starteten wir nicht mehr so konzentriert in den zweiten Satz und die stark reagierenden Subinger lagen schnell in F├╝hrung. Wir blieben zwar resultatm├Ąssig einigermassen dran, konnten aber die F├╝hrung nicht an uns reissen. Der Neu-Coach Chrigu versuchte dann gegen Satzende mit taktischen Spielerwechseln die G├Ąste aus dem Tritt zu bringen. Erst nach 2 Wechseln und 2 R├╝ckwechseln bemerkte er, dass er die beiden Timeouts noch gar nicht gebraucht hatte. Leider n├╝tzten dann auch die Timeouts nichts mehr und der Satz ging verloren. Das nennt man dann wohl "Lehrgeld bezahlen"! Subingen gewann den zweiten Satz mit dem gleichen knappen Resultat mit 23-25.

Auf den Satzverlust reagierten wir sehr gut und starteten hochkonzentriert in den Dritten. Wir stellten uns sehr gut auf ihre Finten ein und waren aktiv im Soutien. Durch viele gute Verteidigungsaktionen und solidarischem Kampf gelang es uns die Subinger zu deklassieren. Auch mit komfortablem Vorsprung spielten wir konsequent unser Spiel weiter und die G├Ąste brachen ein. So gelang uns ein sehr klarer 25-7 Satzgewinn.

Wie so ├╝blich im Volleyball, war auch dieser zu klare Satz wie Gift f├╝r unser Spiel. Mit dem Resultat im Hinterkopf spielten wir nun nicht mehr so konzentriert und es schlichen sich wider vermehrt Fehler ein. Subingen konnte so wieder "das Momentum" an sich reissen und schnell eine F├╝hrung herausspielen. Mit der R├╝ckkehr zu unserer "keine Eigenfehler"-Taktik schafften wir den Anschluss wieder und glichen sogar zum 20-20 aus. Leider konnten wir nicht durchziehen und gaben den Satz doch noch fahrl├Ąssig aus der Hand. Wiederum mit einem knappen 23-25 holten sich die Subinger auch den vierten Satz.

Beide Teams hatten nun einen Punkt auf sicher und im f├╝nften Satz wollten wir uns unbedingt den Sieg und somit den zweiten Punkt holen. Die Partie wogte hin und her. Auf eine fr├╝he F├╝hrung von Subingen konnten wir reagieren und unsererseits eine Vorsprung erspielen. Diesen Vorsprung gaben wir aber wieder her und die G├Ąste schlossen zum 13-13 auf. Nach ├╝ber zwei Stunden sollte sich die Partie also in zwei mickrigen P├╝nktchen entscheiden. In einem letzten Timeout versuchten wir unsere Emotionen wieder etwas zu bremsen um konzentriert fertig zu spielen. Es gelang uns den zweitletzten und dann auch den letzten Punkt zu gewinnen und holten uns den Entscheidungssatz mit 15-13!

Der Start in die Saison ist uns also gegl├╝ckt, aber dieser Sieg war nur eines von drei Highlights an diesem Abend. Grosse Freude hatten wir am "Schl├Ąck-Seckli", welches uns Jasi im Namen von Raiffeisen vor dem Spiel ├╝berreichte. Das sch├Ânste war jedoch der grandiose Zuschaueraufmarsch!!! Merci vielmals den Spielerfrauen, Damen1, Damen 2, Mixed C, Spielmixed f├╝r die super Stimmung und die Unterst├╝tzung.

Fazit: 3-2 Sieg f├╝r das Herrenteam und 10-0 Sieg f├╝r die Zuschauer!


Autor: Chrigu
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